Bewegte Ferien

Samstag, 16.03.2013

Meine Zeit in Japan ist nun fast vorbei und ich möchte die Zeit noch nutzen und noch etwas über die Ferienzeit schreiben, denn Okinawa war bei Leibe nicht der einzige Trip, den ich gemacht hatte.

Zuvor aber noch etwas über meine bevorstehende Rückreise: Ich werde am 19.3 von Narita mit dem Flugzeug starten und dann mit Zwischenstopp und Flugzeugwechsel in Shanghai hoffentlich in Frankfurt ankommen. Von dort aus werde ich nach einem Aufenthalt von ungefähr zwei Stunden mit der Bahn nach Berlin rollen. Einige haben schon aufgeschriehen und mich gefragt, warum ich das denn so kompliziert mache und nicht direkt nach Berlin fliege. Es gab allerdings nur Flüge nach Berlin mit zwei Zwischenstopps und nach der Erfahrung der Hinreise habe ich mir lieber die Route über Frankfurt herausgesucht, die in Sachen Preis und Dauer nahezu identisch ist.

Übrigens besitzt diese Lösung auch den unschlagbaren Vorteil, dass ich zwei Gepäckstücke á 23kg mitnehmen kann und so die Gelegenheit habe mein, aufgepasst, Snowboard nach Deutschland zu bringen. Auf jeden Fall wird es eine riesen Schlepperei, ich werde das aber schon irgendwie schaffen, das Schlimmste wird vielleicht der Weg von hier bis zum Flughafen.

Nun aber zu den wirklich wichtigen Dingen! Ich hab das Snowboard hier ja nicht nur zur Dekoration, obwohl ich das erst wirklich gedacht hab, immerhin hab ich es im Juli von einem Thailänder geschenkt bekommen und es stand bei mir also geraume Zeit einfach so herum.

Wie ich schon früher vielleicht mal erwähnt hatte, gibt es hier an der Uni verschieden Studentenclubs, so auch den „Try Me“ – Club der regelmäßig Events für Austauschstudenten organisiert und so, quasi zum Abschluss, einen Skitripp auf die Beine gestellt hatte. Letztendlich waren wir dann 10 Leute, darunter 3 Japaner, die nach Nagano gefahren sind.

Natürlich lag dort ordentlich Schnee und das Hotel und die Pisten waren nicht gerade voll, obwohl das für mich ja das erste Mal Snowboarden war und ich relativ wenig Erfahrung hab. Damit war ich übrigens nicht der einzige.  Zum Glück waren auch die meisten anderen Anfänger und geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid.

Nach dem ersten Tag an dem ich unzählige Male auf den „Ketsu“, wie man in Japanisch sagt, gefallen bin, tat mir die rechte Seite gehörig weh und meine Schuhe waren auch kaputt. Die hatte aber mein Vorgänger schon 6 Jahre lang gehörig benutzt und somit war das für mich ganz und gar kein Wunder! Am nächsten Tag hab ich mir dann neue Schuhe ausgeborgt und, oh Wunder, hatte ein Verleih an der Piste sogar welche für mich, bzw. in meiner Größe. Ich hatte auch herausgefunden, dass ich bisher irgendwie mit  dem falschen Bein vorne gefahren bin und nach dem ich das geändert hatte, konnte ich auch seelenruhig unbeschwert auf meine linke Seite fallen, die noch relativ unstrapaziert war. Man fällt nämlich meist auch die Seite, wo man mit dem Bein vorne steht.

Unser Hotel war natürlich im Japanischen Stil und so schiefen wir natürlich auf Futons, die auf den Tatami ausgerollt werden.

Es bleibt noch zu sagen, dass mir die ganze Sache unglaublich viel Spaß gemacht hatte und mir die 2 Tage wie 3 vorkamen. Und obwohl ich mehr als eine Woche Muskelkater hatte, werde ich mit Sicherheit nächsten Winter in Deutschland wieder in die Berge fahren.

Bewegte Ferien

Meine Zeit in Japan ist nun fast vorbei und ich möchte die Zeit noch nutzen und noch etwas über die Ferienzeit schreiben, denn Okinawa war bei Leibe nicht der einzige Trip, den ich gemacht hatte.

Zuvor aber noch etwas über meine bevorstehende Rückreise: Ich werde am 19.3 von Narita mit dem Flugzeug starten und dann mit Zwischenstopp und Flugzeugwechsel in Shanghai hoffentlich in Frankfurt ankommen. Von dort aus werde ich nach einem Aufenthalt von ungefähr zwei Stunden mit der Bahn nach Berlin rollen. Einige haben schon aufgeschriehen und mich gefragt, warum ich das denn so kompliziert mache und nicht direkt nach Berlin fliege. Es gab allerdings nur Flüge nach Berlin mit zwei Zwischenstopps und nach der Erfahrung der Hinreise habe ich mir lieber die Route über Frankfurt herausgesucht, die in Sachen Preis und Dauer nahezu identisch ist.

Übrigens besitzt diese Lösung auch den unschlagbaren Vorteil, dass ich zwei Gepäckstücke á 23kg mitnehmen kann und so die Gelegenheit habe mein, aufgepasst, Snowboard nach Deutschland zu bringen. Auf jeden Fall wird es eine riesen Schlepperei, ich werde das aber schon irgendwie schaffen, das Schlimmste wird vielleicht der Weg von hier bis zum Flughafen.

Nun aber zu den wirklich wichtigen Dingen! Ich hab das Snowboard hier ja nicht nur zur Dekoration, obwohl ich das erst wirklich gedacht hab, immerhin hab ich es im Juli von einem Thailänder geschenkt bekommen und es stand bei mir also geraume Zeit einfach so herum.

Wie ich schon früher vielleicht mal erwähnt hatte, gibt es hier an der Uni verschieden Studentenclubs, so auch den „Try Me“ – Club der regelmäßig Events für Austauschstudenten organisiert und so, quasi zum Abschluss, einen Skitripp auf die Beine gestellt hatte. Letztendlich waren wir dann 10 Leute, darunter 3 Japaner, die nach Nagano gefahren sind.

Natürlich lag dort ordentlich Schnee und das Hotel und die Pisten waren nicht gerade voll, obwohl das für mich ja das erste Mal Snowboarden war und ich relativ wenig Erfahrung hab. Damit war ich übrigens nicht der einzige.  Zum Glück waren auch die meisten anderen Anfänger und geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid.

Nach dem ersten Tag an dem ich unzählige Male auf den „Ketsu“, wie man in Japanisch sagt, gefallen bin, tat mir die rechte Seite gehörig weh und meine Schuhe waren auch kaputt. Die hatte aber mein Vorgänger schon 6 Jahre lang gehörig benutzt und somit war das für mich ganz und gar kein Wunder! Am nächsten Tag hab ich mir dann neue Schuhe ausgeborgt und, oh Wunder, hatte ein Verleih an der Piste sogar welche für mich, bzw. in meiner Größe. Ich hatte auch herausgefunden, dass ich bisher irgendwie mit  dem falschen Bein vorne gefahren bin und nach dem ich das geändert hatte, konnte ich auch seelenruhig unbeschwert auf meine linke Seite fallen, die noch relativ unstrapaziert war. Man fällt nämlich meist auch die Seite, wo man mit dem Bein vorne steht.

Unser Hotel war natürlich im Japanischen Stil und so schiefen wir natürlich auf Futons, die auf den Tatami ausgerollt werden.

Es bleibt noch zu sagen, dass mir die ganze Sache unglaublich viel Spaß gemacht hatte und mir die 2 Tage wie 3 vorkamen. Und obwohl ich mehr als eine Woche Muskelkater hatte, werde ich mit Sicherheit nächsten Winter in Deutschland wieder in die Berge fahren.

Zurück aus Okinawa

Samstag, 02.03.2013

Zuerst noch ein kurzer Einwurf aus meinem Ferienleben hier in Saitama. Und zwar bin ich vor Okinawa in das Anime Museum und nach Okinawa ins Studio Ghibli Museum gefahren. Die liegen beide recht nah beieinander, sodass man eigendlich beide an einem Tag besuchen kann, allerding muss man sich wegen dem großen Andrang bei Ghibli (Aussprache eigendlich Djibli) vor die Karten reservieren. Für alle die es nicht wissen, Studio Ghibli ist wahrscheinlich der wichtigste und einflussreichste Produzent von Japanischen Anime (Zeichentrickfilme), die hier oft auch und manchmal insbesondere nur für Erwachsene geeignet sind. Es war dann auch beide Male sehr lustig, z.B. habe ich im Anime Museum selbst ein Anime erstellen können. Leider sind beide Museen nur auf Japanisch, aber ich hatte ja zum Glück japanische Begleitung, was auch für Hintergrundwissen ganz nützlich ist. Übrigens kann ich jetzt auch Okonomiyaki machen und ich werde dafür das Pulver und die Soße mitbringen, sodass wir das auch mal in Deutschland probieren können.

Am 19.Februar ging dann um 16 Uhr unser Flug nach Okinawa, wo ich mit 3 meiner Freunde, alle Auslandsstudenten,  4 Nächte Urlaub machen wollte. Mit mir kamen ein Amerikaner (Matt) und zwei Chinesinnen (Lei und Echo), die zwei meiner Freunde aus Berlin sicherlich noch in Erinnerung sind.

Zum Glück kamen wir wohlbehalten an, denn unsere Flüge hatten ca. 90 Minuten Verspätung. Vielleicht war ein Grund, dass es gerade angefangen hatte in Tokyo heftig zu schneien, was hier eigentlich selten vorkommt.  Auf jeden Fall war es ein Glück für Echo und Lei, andernfalls hätten die beiden wohl ihren Flug verpasst.

Angekommen wurden wir freundlicherweise von einem chinesischem Bekannten von Echo mit dem Auto abgeholt, haben kurz im Hostel eingecheckt und sind dann weiter in eine Izakaya gegangen. Begleitet hatte uns ein Okinawa’nscher Freund von Echo, der uns eigentlich nach chinesischer Sitte, denn er hatte Echo in China kennen gelernt, einladen wollte, dann aber am Ende zu betrunken war, so dass jeder für sich bezahlt hatte. Eine Izakaya ist eigendlich eine Art Mischung von Bar und Restaurant, denn man geht dort meistens am Abend hin, um Alkohol zu trinken. Man sitzt dabei an mehr oder weniger großen Tischen und bestellt sich zu den Getränken je nach Bedarf viele oder wenige kleine Gerichte, von denen sich jeder etwas nimmt. Auf diese Weise kann man so lange bleiben, wie man will und kann je nach Hunger mehr oder weniger essen. Typischerweise wird im Anschluss alles gleichmäßig auf die Beteiligten aufgeteilt, egal ob man viel oder wenig gegessen hat. Ein bisschen schade fand ich nur, dass nun leider das Abenteuergefühl, worauf ich mich schon gefreut hab, wenn man einen neuen Ort erkundet, verloren ging. Aber dazu hatten wir im Endeffekt später noch etwas Gelegenheit.

Wie bereits erwähnt blieben wir 4 Nächte in Okinawa. Die Insel verläuft relativ lang gestreckt von Nord nach Süd, wobei der Süden wesentlich städtischer ist. In Naha (Südwesten), wo auch der Flughafen in der Nähe ist, übernachteten wir die erste, zweite und die vierte Nacht. In der dritten Nacht blieben wir in Yonabaru im Südosten.  Meist ist die Insel wirklich nicht mehr als zehn Kilometer breit, es liegt also vieles recht nah beieinander.

Das kann man allerdings nicht behaupten, wenn man von Naha aus in den Norden fährt, zumal es auf Okinawa nur ein langsames und teures öffentliches Busnetz gibt. Da wir aber unbedingt in das Aquarium wollten, was ca. 100km von Naha entfernt ist, beschlossen wir mit dem Bus zu fahren, der wirklich unschlagbar günstig war.

Dazu sind wir am 20. um 7 Uhr, was für urlaubliche Verhältnisse meiner Meinung nach verdammt früh ist, aufgestanden, um zusammen mit vielen meist älteren Japanern zu den schönsten oder für das Busunternehmen einträglichsten Orten gefahren zu werden.

Obwohl ich es mir gewünscht hatte, konnte ich leider nicht im Bus schlafen, was womöglich an den mal wieder zu kleinen Sitzen, wie auch schon im Flugzeug, gelegen haben könnte. Vielleicht war ich aber auch einfach nur von dem tropischen „feeling“ aufgeregt oder durch die kurzen Stopps an einem kleinen kleinen Supermarkt (natürlich conveinient store wie „family mart“, leider gab es kein „Seven Eleven) oder am Strand aufgeweckt.

Nach ungefähr 2,5 Stunden waren wir dann auch am Aquarium angelangt, was übrigens nach mir leider nicht bekannten Kriterien das Zweitgrößte der Welt sein soll. Besonders gut hat mir übrigens gefallen, dass man mit einem Fahrstuhl hochfahren und das riesige Hauptbecken und die technischen Anlagen von oben anschauen konnte. Eingebettet ist das Aquarium in den sogenannten „Expo Park“, in dem es noch viele andere Sachen wie ein kostenlose Deflinshow, einen schönen Strand, besondere Blumengärten und ein traditionelles Dorf und ein Museum gibt. Wir waren aber nur noch am Strand, sind ein wenig herumgelaufen und waren wie eigendlich immer an den Tag mal wieder zu spät beim Bus.

Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Wir waren in einem großen traditionellen Dorf und haben noch woanders haltgemacht, wo man Omiyage (Mitbringsel) kaufen konnte. Es ist hier Usus, dass man den Leuten in der Heimat immer etwas von der Reise mitbringt. Dazu kauft man normalerweise eine Schachtel besonderer Gebäcke, von dem man jedem der Freunde eines gibt. (Ich hatte das glaube ich früher schon einmal erwähnt.

Am zweiten Tag (21. Februar) fuhren wir dann mit dem Bus nach Chatan. Dies ist eine, da gleich nebenan ein amerikanisch Militärbasis existiert, sehr amerikanische kleine Stadt. Dort gibt es auch ein „American village“, wo gesagt wurde, dass es dort eine Vielzahl amerikanischer Läden gibt. Dies war dann aber nur zum Teil der Fall und auch unser sehnlicher Wunsch nach Pizza wurde leider enttäuscht. Wirklich schön war dann aber der Strand dort an dem wir uns in die Sonne legten. Offensichtlich ist im Winter in Okinawa keine Touristen-Hauptsaison, denn wir waren ziemlich alleine. Zum Glück bot sich uns dort die Gelegenheit im klaren Meerwasser schwimmen zu gehen. Jeder Japaner und besonders Okinawaer (oder auch Okinawaesen wie auch immer man Leute aus Okinawa nennen soll) waren ziemlich erschrocken, wenn wir ihnen das erzählten, denn das Wasser hat doch im Winter nur eine Temperatur von 18-20°C. Und sie waren dann auch mitfühlend betroffen, wenn ich dann erzählte, dass im Sommer in Deutschland das Wasser meist kühler ist. Ich fand es schön und auch die sehr gefährlichen Quallen gibt es eher nur im Sommer. Deswegen gehen die Leute meist nur an die überwachten und mit Netz gesicherten Strände baden, die aber im Moment wahrscheinlich auf Grund fehlenden Betreuungspersonals gesperrt waren. Pah, in Europa würde da man höchstens Schwimmen auf eigene Gefahr hinschreiben, obwohl es dort (Sunset Beach) keine Gefahr gab.

Erschrocken haben mich die Militärflugzeuge, die ab und zu über Chatan im Tiefflug rüber flogen und einen ohrenbetäubenden Lärm machten. Übrigens ist die Bevölkerung gespalten in der Frage der Militärpräsenz der Amerikaner. Viele junge Leute finden das gut, da die Amerikaner ein wenig Leben dort hineinbringen und Strandparties feiern. Die Älteren lehnen das überwiegend ab. Die Gründe dafür rühren sicherlich aus dem Krieg und ihrem besonderen Okinawa’schen Bewusstsein, denn die meisten Leute dort fühlen sich mehr als Okinawaer und nicht als Japaner.

Danach fuhren wir wie gesagt gleich nach Yonabaru, wo wir ein wirklich sehr gutes Hostel gefunden, bzw. einfach Glück hatten. Als wir am Abend ankamen saßen einige schon am typischen 40cm hohen Tisch der eine Heizung (und Katze) unter der Tischplatte und eine Baumwolldecke an den Seiten hatte. Wir haben aber leider nur kurz mit den anwesenden Gästen geredet und sind sogleich weitergezogen und gleich um die Ecke in eine Izakaya (das „z“ wird übrigens in Japan stimmhaft ausgesprochen) zu gehen. Dort aßen wir typisch okinawa’nsche Gerichte, wie z.B. Goya Champuru. Goya ist eine sehr tolle Frucht, die aussieht, wie eine kleine Gurke, aber ganz bitter schmeckt. Eigentlich wollte ich einige Samen mitbringen, konnte aber noch keine finden.

Am letzten vollen Tag wollten wir ursprünglich eine Wal-beobachtungs-Tour machen oder auf eine andere kleine Insel übersetzen.  Letzteres wurde dann aber auch wegen der fortgeschrittenen Uhrzeit nichts, also machen wir uns nur auf, um einige kleinere Sehenswürdigkeiten im Südsüdwesten zu besichtigen. Am Ende, wir hatten und mit den Öffentlichen und danach zu Fuß aufgemacht haben wir die schöne Natur genossen, bevor es gegen vier Uhr anfing heftig zu Regnen. Also fuhren wir mit dem Bus zurück nach Naha, um in unserer schon vom Anfang bekannten Hostelabsteige zu übernachten.

Die war wirklich nichts außer vergleichsweise billig. Zwar war es auch nicht besonders schlimm, allerdings auch besonders im Vergleich zu dem sonstigen japanischen Standard wirklich nicht gut. Leider hatte ich zwei Mal meine Ohrstöpsel in meinem Rucksack im Frauenschlafzimmer vergessen, sodass ich immer früh aufgeweckt wurde. Matt und ich hatte kein zweier Zimmer, sonder schliefen in einer nur durch Rollo abgetrennten Box, sozusagen im Flur. Rebekka wird sich jetzt wahrscheinlich ab Kopf fassen und etwas wie „so ein Sparomane“ sagen, allerdings bin ich fälschlicherweise von hostelüblichen mehrbettzimmern ausgegangen.

Am letzten Tag ging unser Flug wie gesagt erst später am Nachmittag und so hatten wir noch Zeit das restaurierte Schloss zu besichtigen. Wir fuhren dazu mit der Einschienen-Hochbahn (ca. 10m), was schon spannend war. Das Schloss war gut restauriert, die Sonne schien und es gab sogar Erklärungen in Englisch, was den Tag noch einmal richtig schön werden ließ. Leider sind im Krieg und der Meiji-Zeit die meisten aus Holz gebauten alten Tempel und Schlösser und das sind fast alle, früher oder später zerstört worden oder sind durch einen Unfall oder ein Erdbeben kaputtgegangen, sodass es dort meistens auch nicht so alt aussieht.

Auf dem Rückweg habe wir noch Glasbläser bewundert, die recht typische Okinawa’nsche Kunstgegenstände herstellen und auch noch Fotos von der Kirschblüte geschossen, die leider in Okinawa schon fast vorbei war.

Interessant waren auch die fast überall anwesenden Tsunamischilder mit der aktuellen Höhe über dem Meeresspiegel, der auch in einer Stadt häufig unter 10m liegt, was mich schon erstaunt und die wirkliche Brisanz dessen gezeigt hat.

Heute, 3.3.2013 war ich bei dem Pflaumenblütenfest. Das ist nicht so groß, aber wahrscheinlich werde ich die Kirschblüte hier nicht mehr erleben, sodass es doch ganz schön war. Wie bei Sakurahanami (Kirschblüten anschauen Ende März, Anfang April) gibt es auch zahlreiche Futterbuden, aber man macht noch kein Picknick, da es noch viel zu kalt ist.

Ich hab das in einem Ruck geschrieben, da ich übermorgen Snowboarden fahre und morgen noch einiges zu tun hab. Also bitte entschuldigt mögliche und wahrscheinliche Fehler und das vorertige Fehlen von Bildern.

Liebe Grüße von mir an alle die das lesen!

Frühlingsferien

Freitag, 15.02.2013

Hallöchen, es ist nun ja schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal meinen Blog geschrieben hatte. Und natürlich unterliege ich dem Wunsch auch alles niederzuschreiben, was in der Zwischenzeit passiert ist – zumindest so gut ich mich daran noch erinnere.

Trotzdem möchte ich nun erst einmal über das Ende des Semesters und meine nun anstehenden Frühlingsferien berichten.

Ich habe nun bereits eine Woche lang Ferien und noch gut einen Monat bis ich nach Deutschland zurückfliege. Bis zum Freitag vor einer Woche (8.Feb) hatten wir einige Japanisch-Klausuren geschrieben und auch frei eine Rede halten müssen. Unser Lehrer hat alles auf Video aufgezeichnet und ich hoffe ich werde das Material noch von ihm bekommen. Wir haben auch die dritte Stufe des JPLT (Japanese language profiency test) geschrieben den ich fast bestanden hätte. So richtig gelernt hatte ich aber auch nicht. Der JPLT ist ein offizieller Test für die Japanisch Kenntnisse. Die fünfte Stufe ist am einfachste und wer die Erste schafft der kann schon super Japanisch. Wie auch immer jetzt sind Ferien und ich hab noch viel vor, bevor ich mich auf die Heimreise mache.

Am Dienstag fliege ich mit drei Freunden zusammen nach Okinawa, genauer gesagt nach Naha die größte Stadt auf der Hauptinsel. Dort sind es gerade etwas über 20 Grad, also schön angenehm und auch die Wassertemperaturen liegen bei ungefähr liegen bei 14 Grad Celsius. Vielleicht werde ich ja mal rein springen. Auf Okinawa gibt es übrigens das zweitgrößte Aquarium der Welt, wo wir auf jeden Fall hinfahren werden. Dannach fahre ich gleich nach Osaka. Obwohl ich schon einmal in Osaka und Kyoto war möchte ich noch in die kleineren Städte des Umlandes. Da wäre zum Beispiel Nara und Kobe. Außerdem gibt es in Kyoto noch ne ganze Menge, wo ich noch nicht war und was ich mir noch anschauen will.

Im Anschluss fahren wir für ein oder zwei Tage Snowboard fahren mit vielen anderen Studenten, auch vielen Japanern. Außerdem zieht eine japanische Freundin nach Nigata, was ein bisschen nördlicher liegt um dort zu arbeiten. Dort werden wir sie zu zweit besuchen und uns dort ein wenig umschaun. Nigata liegt übrigens 300km nördlich von Tokyo an der Westküste Japans, sodass es dort momentan reichlich Schnee gibt.

Ich glaube im Anschluss brauche ich erst einmal viel Ruhe :)

Erdbeben am 7.12.2012

Freitag, 07.12.2012

Hallöchen,

wollte nur mal sagen, dass es mir gut geht. War gerade im Restaurant als das Erdbeben eintraf.

Zuerst hatten übrigens unsere Handys Alarm gegeben und ca. 5-10 Sekunden später kam dann das Erdbeben.

DIe sind nebenbei gesagt häufig ziemlich verschieden. Manchmal schnell schwingend, manchmal auch etwas kreisförmig. Einmal gab es am Anfang eine häftigen Rums. Heute hat das Erdbeben (jishin) erst ganz Langsam angefangen und eine japanische Freundin hatte gemein das ist nicht besonders spektakulär. nach ca. 10-15 Sekunden wurde es dann wesentlich stärker und war ca nach 40 Sekunden vorbei. Freunde von mir, die sich im 6. Stock befanden haben das übrigens noch stärker gefühlt.

Ich fühle mich übrigens immer noch unsicher und manchmal kam und kmommt es mir vor, das schon wieder die Erde bebt. Die meißten fühlen solche Phantombeben.

Bei so einer Gelegenheit merkt man übrigens erst, was es heißt der Natur ausgeliefert zu sein!

Ferienrückschau – Teil 1

Freitag, 12.10.2012

Seit ca einer Woche hat bei mir also das Semester angefangen und der Unialltag ist wieder einigermaßen eingekehrt. Im Übrigen besuche ich jetzt die C-Klasse der Japanischkurse, was zwar noch nicht für Lehrveranstaltungen auf Japanisch reicht, da bräuchte ich noch ein Jahr ungefähr, aber immerhin werde ich am Ende alles an grundsätzlicher Grammatik wissen und gut sprechen können. Außerdem ist mir auch aufgefallen, dass ich nun, nach den Ferien, mich wesentlich flüssiger unterhalten kann und viele Sachen ohne Nachdenken funktionieren.

Ich möchte nun meine Zeit auch dazu nutzen, um nochmal das wichtigste der zweiten Ferienhälfte, die zugegebenermaßen recht ereignisreich war, zusammenzufassen. Jeden, der hierbei üppige und detaillierte Schilderungen erwartet, muss ich dabei allerdings enttäuschen.

Am Montag, dem 13. August machten wir (mein Koreanischer Nachbar und ich) uns auf, um kurzentschlossen auf den Fujisan zu steigen. Dafür gingen wir schon sehr früh los (6 Uhr) und fuhren schlussendlich mit der Bahn nach Kawaguchiko, um von dort den lokalen Bus zu nehmen. Eigendlich hatten wir vor am Morgen noch einen Highwaybus zu nehmen, der wesentlich biliger und auch schneller gewesen wäre, aber natürlich war schon alles vorher ausgebucht und wir hatten das Nachsehen. Deswegen sind wir am dann auch erst gegen 13:30 am Berg angekommen, was schon recht spät ist, wenn man am selben Tag hoch, runter und wieder nach Tokyo zurück möchte.

Außerdem verhielt es sich auch so, dass mein Nachbar nur 2 Stunden in der Nacht geschlafen hatte und schon am Fuße des Berges trittunsicher wirkte. Übrigens konnte man gegen Mittag auch noch die Bergspitze sehen, die sich aber schnell zuzog. Dass dieser Trend trotz oder gerade laut des zweideutigen Wetterberichts auch später anhielt sollte ich am eigenen Leib erfahren. Kurz nachdem wir also losgelaufen waren, entschied sich Lee also, nicht ganz ohne mein Zureden, denn mit ihm hätte ich es nie bis nach oben geschafft, umzukehren und unten zu warten. Dies war, wie sich später herausstellte auch genau die richtige Entscheidung, da er das schöne Wetter dort genoss.

Ich allerdings hatte nur ca. 5 ½  Stunden Zeit für den ganzen Weg und machte mich also mit riesigen Schritten alleine los Richtung Spitze. Man muss dazu sagen, dass wir die einfachste und damit auch die am stärksten bevölkerte Route gewählt hatten. Dies zeigte sich im Übrigen dadurch, dass sich überall Wanderer in ihren supermodernen Regen-Funktions-Jacken auf dem Weg befanden. Dass dadurch der Eindruck der unberührten Natur etwas getrübt wurde lag auch nicht unerheblich an dem überwiegenden Anteil  an Neon-Leuchtfarben in dem ihre Survival-Bear-Grylls-Jacken getaucht waren.  Der Standardaufstieg besteht nebenbei daraus am Nachmittag oder Abend aufzusteigen, evtl. In einer Hütte zu übernachten und dann in aller Frühe zum Gipfel zu steigen und sich den Sonnenaufgang anzusehen. Soviel Zeit hatte ich leider nicht und so raste ich an allen Anderen vorbei, was mir auch ab und zu ein „ganbatte kudasai“ einbrachte. Ich bemerkte, wie mir die Natur und das Wandern gefehlt hatte und so erhielt ich den nötigen Schwung relativ fix zu starten.

Der Start befindet sich auf der Route übrigens auf 2200 Meter und somit sind es noch 1500 Meter bis zum Gipfel. Ich muss dabei zugeben, dass es mir auf den letzten 500 richtig schwer fiel. Man merkt deutlich, wie es kälter und die Luft dünner wird. Ganz oben wird es dabei auch im Sommer nie wärmer als 7°C. Zudem hat es auf der Hälfte angefangen zu regnen, aber zum Glück hatte ich ja eine Regenjacke dabei. Trotz dieser war mein H&M Baumwollpullover bald Klitschnass und mir war kalt, immerhin pfiff der Wind sehr stark und auch die schützende Menschenmasse war nun stark ausgedünnt. Glücklicherweise traf ich drei Japaner, die mit mir im gleichen Bus angereist und auch am Abend wieder nach Tokyo zurückfahren wollten. Zusammen erklommen wir also den Gipfel und ruhten uns für 20 Minuten bei einer Nudelsuppe aus. Es war dabei höllisch schwierig wieder in Gang zu kommen und draußen in der Kälte den Abstieg zu wagen. Der ging dann aber recht flott von der Hand und schon nach ungefähr 300 Höhenmetern hörte es auf zu regnen. Der Abstieg besteht im Gegensatz zum Aufstieg (überwiegend Fels) fast nur aus Sand und man kann ihn geradezu herunterrennen.

Wir nahmen hier auch bald den Bus zurück trafen uns gemeinsam mit meinem Nachbar und fuhren mit  einer der letzten Bahnen zufrieden und KO zurück. Zu Glück besaß ich auch noch ein Paar  trockene Wechselklamotten in einer Tüte in meinem Rucksack, sodass ich einigermaßen trocken war.

Das Highlight des Tages und auch mein Grund warum sich die Tour gelohnt hatte, war dass, eine gute Sicht hatte ich ja immerhin nicht, mich die Japaner, die ich auf dem Weg getroffen hatte, mich noch zu einer Freundin einluden und wir dort zu fünft etwas tranken und uns unterhielten. Dort konnte ich mich glücklicherweise duschen und sie haben meine Sachen gewaschen :)

Am Morgen fuhr ich dann wieder nach Hause zurück und erholte mich erst einmal richtig und verarbeitete die ganze Erlebnisse von dem vorhergegangenen Tag.

Nächste Folge: Aikido-Trainingscamp

Die Ferien haben Begonnen – Teil 5

Mittwoch, 15.08.2012

Für den letzten Tag oder vielmehr die letzte Nacht in Hakata, dem zentralen Stadtbezirk von Fukuoka, der größten Stadt in Kyushu, hatten wir uns vorgenommen keine Unterkunft zu organisieren. Stattdessen sollten wir die Nacht in so einer Art Internetcafe verbringen. In den letzten Tagen hatten wir ja immer die billigsten Unterkünfte herausgesucht, deren Preise bei ungefähr 2500 bis 3500 Yen lagen. Aber trotzdem muss ich sagen, dass ich von deren Qualität immer überzeugt war, es war nie schmutzig. Ganz im Gegenteil, wir hatten meist ein einzelnes Zimmer für uns und einmal sogar einen geräumigen Gemeinschaftsraum mit riesigem Fernseher und zahlreichen Büchern und eine Küche, in der ich mir Frühstück machen konnte. Oder es gab preiswerte Fahrräder zum ausleihen, was wir allerdings nicht in Anspruch genommen hatten. Also wie so oft in Japan nicht ganz billig, aber der Mindeststandard ist immer vorhanden. Zunächst, nachdem wir angekommen sind und unser Gepäck in einem Schließfach eingeschlossen hatten, es war noch hell, machten wir uns auf den Weg uns ein bisschen in der Stadt umzuschauen. Als wir über eine kleine Brücke liefen entdeckte ich, es gibt hier auch sonst außergewöhnlich viele Fische in den Flüssen, eine Rochen, der gemütlich stromaufwärts schwamm. Ein Bild konnte ich aber nicht machen. An einer anderen Stelle, wo es zahlreiche Fressbuden gab, konnte man mit einer kleinen Angel lebendige Aale aus einer kleinen Kiste angeln. Ich glaube dies ist echt schwierig, wer es aber schafft, dem wird dieser gegrillt, ich fand die ganze Prozedur schon recht grausam. Insgesamt waren wir aber schon ziemlich K.O., also endete unser Stadtrundgang natürlich damit, dass wir uns ein wenig Feuerwerk kauften und uns in den Park setzten. Wie ich ja schon erwähnt hatte, ist das hier in Japan überhaupt kein Problem. Aber trotzdem rief uns so eine Art Parkwächter nach einer Viertelstunde, wir ließen hin und wieder so eine Biene vom Stapel, dass wir bitte im Park kein Feuerwerk machen sollen. Gesagt, getan und wir machten uns auf in unser nächtliches Domizil. So ein Internetcafe hat übrigens verschiedene Plätze mit verschiedenen Preisen. Es gibt offene Plätze, Kabinen und welche mit Massagesesseln. Dazu gibt es immer einen Computer und jede Menge Manga (japanische Comics). Man kann sich auch aus einer Art Onlinevideothek Filme angucken und obendrein und dass ist auch der Grund, warum ich am nächsten Tag nochmal allein hinging, duschen. Man bekommt ein frisches Handtuch, Zahnbürste und alles und kann sich richtig frisch machen, was auch echt nötig war bei der Hitze.

Am darauffolgenden Morgen hatte ich also Lee, meinen Begleiter auf dieser Reise zum Bahnhof gebracht, denn er flog schon recht früh mit dem Flugzeug nach Hause. Ich hatte also ab zehn Uhr morgens Sturmfrei und genoss dies auch ausgiebig, denn irgendwie war er mir ohne ersichtlichen Grund ein wenig auf den Keks gegangen. Wahrscheinlich war es einfach das Kommunikationsproblem. Aber immerhin war es ein sonniger Tag und mein Bus fuhr erst um 18 Uhr los. Ich machte mich also auf um etwas schoppen zu gehen, denn da ich hier etwas abgenommen hab, passen mir meine Hosen nicht mehr so richtig. Als Goldgrube hatte sich dabei Zara (ein Klamottenladen) erwiesen, wo ich eigentlich genau das fand, was ich brauchte. Schließlich hab ich mich noch ein wenig entspannt und bin dann in meinen Bus gestiegen. Diesmal fuhr diese nur 15 Stunden, war etwas billiger, aber hatte auch kleinere Sitze. Ich saß also zuerst neben einem Japaner, der sich natürlich mit mir unterhalten wollte. Ich war nach dem Sightseeing-Marathon aber nicht mehr in der Lage noch großartig zu kommunizieren. Interessanterweise gab es noch einige freie Doppelsitze zwischen den Geschlechterzonen, also setzte ich mich als einziger um, um etwas mehr Platz zu haben. So überstand ich die Reise auch ganz gut und war dann fit Aikido zu trainieren.

Ich habe übrigens gerade die anderen Blogeinträge mit den entsprechenden Fotos aktualisiert. Reinschaun lohnt sich.

 Hakata Hakata bei Nacht Los Kind, töte den Aal. Angeln ist schon gemein. Internetcafe mit ganz vielen Manga. Hakata Shopping Deutsch ist cool wär aber auch in Deutschland interessant Ein Japanisches Kaufhaus komische Werbung in Japan Diese Puppen gabs hier in Hakata überall. Ich finde es aber angsteinflösend.

Die Ferien haben Begonnen – Teil 4

Dienstag, 14.08.2012

Gegen Abend sind wir dann in Kagoshima angekommen, was relativ im Süden der Insel liegt. Wie wir am nächsten Morgen erkennen sollten ist die Szenerie wirklich eindrucksvoll. Die Stadt liegt am Westrand einer großen Bucht in deren Mitte sich der Sakurajima rund 1100m über dem Wasser erhebt. Sein Name bedeutet Kirschblütenberg, bei unserer Ankunft verhielt er sich allerdings ganz und gar nicht Kirschblütenhaft, sondern schickte uns einen Ascheregen entgegen und der Geruch fauler Eier lag in der Luft. Schon seit ca. 10 Tage stieß der Gute mittlere Mengen Asche aus, die sich überall niedergeschlagen hatten und kleine Häufchen bildeten. Ich dachte zuerst es handelt sich dabei um feinen schwarzen Sand wie auf den Kanaren, aber immerhin ließ er sich ganz gut herauswaschen. Schon am Abend wollten wir mit der Fähre übersetzten, die immerhin auf in der Nacht alle Stunde fährt, hatten uns dann aber dagegen und für ein frühes ins Bett gehen und am Morgen aufstehen entschlossen. Gesagt getan, wir waren also am nächsten Tag schon früh auf den Beinen, namentlich ca. 8:30. Einige werden jetzt vielleicht den Kopf schütteln, aber schließlich ist es in der Nacht mit ca. 27°C am kühlsten und schon mit den ersten Sonnenstrahlen wir es spürbar wärmer. Wir begaben uns also zur Fähre und setzten über. Auch auf der Insel war viel mit Asche bedeckt, obwohl einen Tag bevor wir ankamen ein Taifun die Gegend reingewaschen hatte. Also Glück für uns, dass wir diesen knapp verfehlt hatten. Zum eigentlichen Krater konnten wir wegen der Warnstufe natürlich nicht rauf, es gibt aber noch einen zweiten auf ca. 400m, der auch eine ganz gute Sicht bietet.  Eigentlich gibt es einen Bus, wir ließen es uns allerdings nicht nehmen, es hinauf zu Fuß zu versuchen. Es ließ sich eigentlich auch ganz gut, obwohl wir auf einer Straße gehe n mussten und uns die Sonne dahin schmolz. Vorher machten wir außerdem noch einen Abstecher in ein kleines Wäldchen. Als wir da durch gingen wurden die überall zirpenden Zikaden ganz verrückt und flogen auch manchmal in meinen Nacken, was sich kleine Spatzen anfült. Auch dem Gipfel konnte man auch dann wieder die allseits beliebten Omiyage, kleine oft ortsspezifische Süßigkeiten die man nach Hause mitnimmt, kaufen. Hinab nahmen wir nun den Bus und begaben uns, nachdem wir uns in der vorherigen Nacht etwas verlaufen hatten, vom Hafen zum Bahnhof, es war zu der Zeit ca. um eins. Anstatt dass wir uns nun in den Shinkansen setzten um uns in die nächste City zu begeben, fuhren wir mit einer ganz und gar nicht schnellen Bummelbahn noch weiter nach Süden, nach Ibusuki, was dann wirklich fast ganz am unteren Ende von Kyushu liegt.

Wie jeder weiß bringt die vulkanische Aktivität von Japan auch unwiderruflich den Komfort von heißen Quellen mit sich. Was ich allerdings an dem Tag erleben sollte, hatte ich mir so nicht vorstellen können, denn Ibusuki ist berühmt für seinen heißen Sand. Es gibt dort also ein sogenanntes Onsen, was so eine Art heiße Quelle-Schwimmbad darstellt und in dem idealerweise das heiße Wasser durch Erdwärme erhitzt wird oder irgendwie aus dem Boden kommt und mit massig Mineralien beladen ist. Innen drin gab es auch eine Informationstafel, die ich aber selbstverständlich nicht lesen konnte. In Ibusuki ist dieses Onsen also direkt am Strand gelegen und im Programm ist standardmäßig ein Eingraben im Sand enthalten. Man flitzt also mit dem ausgeliehenen Yukata, ein traditionelles Japanisch Kleidungsstück, was wie ein Bademantel geschnitten ist und oft zu Festen angezogen wird, zum Strand (ca. 50m) und wird unten flach in den Sand eingegraben. Übrigens sind alle unter dem Yukata nackt, sodass man aufpasse muss, dass der Wind ihn nicht aufbläst, da er vorne nur von einem Gürtel zugehalten wird. Im Sand wird es dann auch recht schnell richtig heiß, was man vor allem an den ungeschützten Füßen merkt. Das Gefühl ist schon komisch und man fühlt sich ein bissel wie ein Ei, was gerade gekocht wird, immerhin liegt ca. 10cm schwerer nasser Sand auf einem. Ein steigt einem also erst der Schweiß auf die Stirn und dann fangen die Füße an zu brennen und man kann super entspannen. Wegen dem Sand glaub ich spürt man auch seinen Herzschlag im ganzen Körper. Man sollte dort auch nicht länger als eine Viertelstunde begraben liegen, da man sich sonst verbrennen kann. Die Prozedur mit dem Sand macht man übrigens zuerst, danach geht man ins Thermalwasser oder entspannt sich in der Sauna. Dort sind alle nackt und es wird nach Geschlechtern getrennt. Apropos war das Ganze auch gar nicht teuer (ca. 12 Euro), schließlich hatte wir keine Badesachen dabei und hatten uns alles ausgeliehen, Hose brauchten wir ja keine.

Danach stiegen wir gut relaxed in den Zug und fuhren nach Kumamoto. Dort kamen wir relativ am Abend in einem schönen Hostel unter, in dem wir in einem kleinen mit Tatami ausgelegten Zimmer im Futon schliefen. Ein Futon ist so etwas wie ausrollbares Bettzeug. Jeder kann sich also vorstellen, dass man dabei den Boden unter dem Rücken immer noch ganz gut spürt. Wir schliefen allerdings erst, nachdem wir uns kurz bei Nacht etwas umgesehen hatten.

So kurze Pause gemacht und Wäsche aufgehangen. Ich bin aber momentan ziemlich müde, trotzdem will ich noch etwas schreiben.

Kumamoto, der Name heißt (kuma-Bär, moto-echt/Wurzel) so etwas wie Der Ursprung der Bären. Auch Das Wort für Japan „Nihon“ hat das gleiche Schriftzeichen und heißt so etwas wie Ursprung der Sonne (da die Sonne im Osten aufgeht). Wie auch immer hat Kumamoto eine wirklich ausgeprägte Kultur. Es ist eine nette Stadt mit einem großen restaurierten Schloss und dem, so sagt man, zweitschönstem japanischen Garten in Japan. Das Schloss, was ganz im Zentrum der Stadt, auf einem Berg thront, ist vollständig restauriert worden. Ich glaube nur einige Mauern sind noch ursprünglich ansonsten sind die Gebäude, da sie innen hauptsächlich auf Holz sind, häufig abgebrannt. Insgesamt überraschte mich wirklich die schiere Größe des gesamten Burggeländes. Außerdem lässt sich dort auch eine gewisse Harmonie spüren, denn schließlich ließ es sich ein japanischer Herrscher niemals nehmen, sein Heim so annehmlich wie möglich zu gestalten. Auch innen gab es sehr schöne Räume und ach einige Ausstellungen und an einem Ort wurde gerade eine Teezeremonie abgehalten. Eine Sache, die wirklich ein sehr umfangreiches Prozedere darstellt und sehr aufwendig ist. Naja mir würde es wahrscheinlich nicht gefallen, auch weil ich nicht die ganze Zeit im Seiza sitzen kann und mir nicht die ganzen Regeln merken wollen würde, eine wirklich sehr traditionell japanische Sache, sicherlich so etwas wie ausgeführte Kunst.

Danach schauten wir uns noch den japanischen Garten an, der mich sehr beeindruckt hat. Ein solcher stellt übrigens immer eine real existierende Landschaft dar. In diesem Falle ist es die Tokaido, ein alte Handelsstraße an der Ostküste in der Mitte Japans, so dass auch der Fujisan abgebildet war. Das wusste ich zu der Zeit allerdings noch nicht, sondern hatte es mir erst jetzt auf Wikipedia zu Gemüte geführt. In einem solchen Park kann man sehr gut zu Ruhe kommen, was natürlich auch viele Künstler inspiriert. An einer Stelle wurde gerade ein „No“-Theaterstück geübt, was am Abend aufgeführt werden sollte. Wir schauten einige Minuten zu, aber wenn man nichts versteht ist das ein nicht so spannendes Spektakel, zudem alles im Gegensatz zum Kabuki sehr langsam ausgeführt wird - trotzdem natürlich interessant sich so etwas einmal anzusehen.

Zu unserer letzten Etappe möchte ich erst morgen kommen, da ich jetzt, es ist bereits 1:30, ziemlich müde bin und mir gleich die Augen zufallen. Deshalb lese ich wie immer auch keine Korrektur. Ich bitte dies zu entschuldigen.

Shinkansen von innen Asche auf den Straßenbahnschienen Hafen mit Sakurajima Udon essen auf der Fähre und natürlich der obligatorische grüne Tee  aschebedeckter Wald Posieren vor dem Vulkan wieder in Kagooshima, Aber die Aschewolke ist auch da Ibusuki mit Strand im Hintergrund, beim Onsen Tatamibänke am Bahnhof Omiyage-Verkaufsstände im Bahnhof Unterkunft in Kagoshima mit Tatami und Futon Kumamotojou (Burg) 2 Samurai noch einer :) Kumamotojou von innen suizenji-Park in Kumamoto und nochmal mit nachbildung vom Fuji ganz links

Die Ferien haben Begonnen – Teil 3

Sonntag, 12.08.2012

Nun möchte ich aber von meinem Trip nach Kyushu erzählen.

Dazu bin ich am 31.7. um 17 Uhr mit dem Nachtbus losgefahren. Natürlich war das nicht die schnellste Methode, mit dem Flugzeug geht es weitaus besser, da ich aber erst recht spät gebucht hatte, wollte ich dann doch die wesentlich preiswertere auswählen. Interessant ist dabei die Sitzordnung im Bus. Vorne sitzen alle Männer, während hinten die Frauen eingeteilt sind. Ich als Ausländer wurde in die Mitte platziert und hatte so zwei Sitze für mich alleine. Ins Gespräch bin ich dabei nur am Ende gekommen. Die meiste Zeit hatte ich dann doch Deutschlandfunksendungen, die ich mir vorher aus dem Internet runtergeladen hatte, gehört und geschlafen. Also obwohl ich vor meiner Reise etwas K.O. war, ging es mir dann doch ganz gut, als ich im superheißen Nagasaki, unserer ersten Station, angekommen bin. Dort musste ich auch erst  mal auf meinen Begleiter warten, der mit dem Flugzeug angereist war und erst gegen eins kommen sollte. Ich habe mich die Zeit über in der Bahnhofsvorhalle auf eine Bank gesetzt und hatte derweil Zeit die Japanische Werbung, wie sie auf einem übergroßen Flachbildschirm gezeigt wurde, zu bewundern. Werbung wird hier sehr häufig durch extrem einprägsame Jingles (kurze Melodien) und Lieder übermittelt. Davon hatte ich dann auch 3 Tage lang einen schönen und eigentlich gar nicht nervigen Ohrwurm. Ich weiß nicht, ob ich das schon erwähnt habe, aber mein Begleiter und gleichzeitiger Nachbar ist Koreaner und spricht wesentlich schlechter Englisch als ich Japanisch. Es sollte mir also eine in sprachlicher Hinsicht anstrengende aber auch sehr lehrreiche Woche bevorstehen.

Als er den Weg zu mir gefunden hatte, es klappte alles eigentlich wie am Schnürchen, haben wir uns erst einmal schnell zu unserem Hostel gemacht und uns eine Dusche gegönnt, denn besonders ich war ziemlich durchgeschwitzt. Sachen gewechselt, Udon gegessen und schon machten wir uns wieder zurück zum Bahnhof gemacht, wo wir eine Freundin von ihm abholten, die er in Korea getroffen hatte und die in Nagasaki studiert. An diesem Tag haben wir den ufernahen Teil ein bisschen erkundet. Hilfreich sind dabei die überall herumfahrenden uralten Straßenbahnen. Nagasaki ist ja eine zum Teil sehr alte Stadt, die lange Zeit einziger Anlaufpunkt für Ausländer war, um Handel zu treiben etc., da der Rest von Japan über Jahrhunderte gesperrt war. Sie besteht aus einem Uferseitigen Teil an einer Bucht, wo es fast unmittelbar bergauf geht und einem ins Hinterland reichenden, an einem Fluss gelegenen Teil, wo auch die Atombombe explodierte. Es gibt deswegen also in der Nähe des Wassers an den Hängen noch zahlreiche alte Gebäude auch im westlichen Stil mit verwinkelten Gassen (genannt Holländische Gassen), die es zu erkunden gilt. Wir haben uns dann auch einen wunderschönen alten Garten mit Kolonialhaus angeschaut und sind auch nachts noch einmal emporgestiegen, um das erleuchtete Panorama sehen zu können. Abends sind wir dann noch einmal durch die Straßen gezogen und haben uns etwas Feuerwerk gekauft, was hier das ganze Jahr über in Ordnung ist.

Am zweiten Tag sind wir dann ein Stück landeinwärts mit der Straßenbahn gefahren, um zum Atombomben-gedenk-Park zu kommen. Der war schon sehr eindrucksvoll, obwohl es brütend heiß war. Außerdem gibt es auch noch ein Museum, über den Atomaren Fallout und den „Ground Zero“ (das ist der Bereich in dem alles komplett zerstört war. Dort gab es sehr viele Originalaufnahmen und auch Zeitzeugenberichte, aber auch einen Bereich über die moderne Geschichte. Alles in allem war der Besuch auf Grund der tiefen Einblicke schon ziemlich verstörend, aber ich denke das muss er sein. Außerdem sind Hiroshima und Nagasaki ja die einzigen Orte auf der Welt, wo man sich eine Vorstellung von der Schrecklichkeit des Atomkriegs zu machen, die ja sonst kaum zu fassen ist.

Im Anschlus sind wir dann noch Sushi essen gegangen, man kann sagen, dass Kaiten-Sushi wirklich gar nicht so teuer ist, man Kommt da mit 10 Euro ganz gut über die Runden. Aber ich könnte verstehen, wenn das nicht jedermanns Sache ist, schließlich sitzt man an Einem langen Tisch und es laufen fortwährend kleine Sushiteller in einer Plexiglas röhre auf einem Band an einem vorbei. Das hypnotisiert einen schon ein wenig auf die Zeit, war aber trotzdem lecker.

Wir sind übrigens im 5 Tagen in vier Städte gefahren. Damit das nicht zu teuer wird, haben wir uns ein 3-Tages-Ticket für den Shinkansen geholt. Dies ist der Japanische Schnellzug, der ca bis 350km/h schnell ist. Zwar gibt es noch schnellere Züge auf der Welt, allerdings beeindruckt die japanische Variante mit dem guten Ausbau ihrer Hochgeschwindigkeitsstrecken und vor allem auch mit ihrer Pünktlichkeit. Übrigens war hier in Tokyo auch die S-Bahn fast immer pünktlich und wenn dies nicht der Fall ist, so wird dies in der Bahn genau und mit Begründung auf einem Flachbildschirm angezeigt. Man denkt zwar die Japaner sind klein, da ist es bei den Sitzen genauso, aber das Gegenteil ist der Fall. Man hat schöne große und gemütliche Sitze, wo man auch die Lehne sehr weit nach hinten neigen kann und gemütlich ein Nickerchen zu machen. Das Ticket hat uns nebenbei rund 140 Euro gekostet, was wir nach der ersten Fahrt schon fast wieder drin hatten.

Fujisan sehen auf der Hinfahrt Mein Nachbar und ich Schöner Garten am Hang mit gutem Panorama Nagasaki bei Nacht  Friedenspark in Nagasaki Atombomben Gedenktafel Kaiten Sushi Nuklearkatastrophenmuseeum riesige Spinne, aber ungiftig Steht bei Oma Hilde nicht auch so eine Nähmaschine??? Shinkansen

Die Ferien haben Begonnen – Teil 2

Sonntag, 12.08.2012

Ich habe heute zwei sehr anstrengende Tage hinter mir und sitze jetzt mit Muskelkater am ganzen Körper vor dem PC. Momentan ist es etwas kühler geworden und es wird am Tag nur bis gut 30°C. Ich bin gestern zum Honbu-Dojo zum Trainieren gegangen. Dazu musste ich beide Tage schon vor vier Uhr aufstehen, um um 6 Uhr pünktlich am Dojo (Trainingshalle) zu sein. Das ist ja eigentlich nicht meine Art so früh aufzustehen, ich kann aber rückblickend sagen, dass es sich gelohnt hat. Wie ich bereits vorher geschrieben hatte, bin ich mit Daishiro Nakajima Sensei hingegangen und wir haben heute auch noch zusammen gefrühstückt. Ich hab das System noch nicht ganz durchschaut, aber für alle, die es wissen wollen, Nakajima Sensei (Lehrer) ist einer der höchstgraduierten in ganz Deutschland und hat eine Art neuer Stilrichtung von Aikido entwickelt lehrt diese in Süddeutschland und ist also nicht mein direkter Lehrer in Cottbus. Trotzdem war es sehr interessant ihn ein wenig kennen gelernt zu haben. Wir haben zwar nicht direkt zusammen trainiert, aber ich hatte trotzdem zwei sehr freundliche und interessante und natürlich erfahrene Trainingspartner.

Gestern bin ich im Anschluss noch zum Universitätstraining gegangen, wo wir auch eine Menge Kraftübungen gemacht haben, die ich jetzt spüre. Übrigens sind im Honbu-Dojo, was übrigens so viel heißt wie Zentral-Dojo, nicht die üblichen Tatami verlegt, sondern sehr harte Matten, die mit weißen Leinen bespannt sind und an denen man sich super schnell die Füße aufscheuert.

Kurze Pause, ich muss einkaufen gehen, um Sushi für den halben Preis zu bekommen.

Die Ferien haben Begonnen - Teil 1

Montag, 06.08.2012

Ich bin heute von meiner einwöchigen Reise nach Kyushu wiedergekommen, die ich schon sofort an meinem letzten Unitag begonnen hatte. Dort habe ich, wie sich jeder vorstellen kann, eine Menge erlebt, aber zuvor möchte zuvor möchte ich noch von etwas anderem berichten.

Als ich noch Uni hatte bin ich zu einem Japanischen Restaurant gegangen, das sich der Okinawa’schen Küche verschrieben hat. Okinawa  liegt ganz weit im Süden und umfasst nur ein einige kleinere Inseln, ist aber wegen dem tropischen Klima und der großen Amerikanische Militärbasis recht bekannt. Jedenfalls war das Essen Spitzenklasse, obwohl 2 der 3 Gänge etwas ausgefallen waren. Trotzdem waren auch die zwei Stücke eines Schweinebratens ein Gedicht und ich finde wir sollten das Sprichwort „Wie ein Reicher in Japan essen“ einführen (natürlich angelehnt an Gott in Frankreich). Wer viel Geld hat kann hier auf jeden Fall richtig gut essen gehen, was ich auch mir selbst von Zeit zu Zeit nicht verwehren möchte. Übrigens gab es in dort auch ein kleines Bächlein, was durch das ganze Restaurant führte, Schildkröten, wie ich sie in unserem Fluss nahe der Uni gesehen hab :) aber leider nicht. Spannend war dabei auch die Kellnerin. Sie hatte einen Amerikanischen Vater und eine Französische Mutter und sah auch dementsprechend aus. Wir hatten uns kurz unterhalten und ich hab es in den entsprechenden Sprachen versucht, aber sie konnte wirklich nur Japanisch. Ich glaube, dass das Leben für sie in Japan nicht immer einfach ist, obwohl wir hier in Tokyo noch vergleichsweise viele Ausländer haben, wie ich später erkennen sollte. Auf jeden Fall war dies ein schöner Abend, da wir später noch auf den Tochou gegangen sind. Dies ist ein offizielles Gebäude in Shinjuku, einem berühmten Stadtviertel in Tokyo, wo man kostenlos auf 250m Höhe fahren und die Aussicht genießen kann. Ich habe schon früher davon berichtet, mit dem Unterschied, dass wir diesmal bei Nacht dort waren, was natürlich etwas besonderes ist, man sollte aber auf jeden Fall beides erleben.

Des Weiteren hat seit kurzem die Feuerwerksaison begonnen, zu Neujahr wird hier glaube ich anders gefeiert. Man sieht hier dann auch immer viele Japaner in traditioneller Kleidung herumlaufen, genannt Yukata. Diesen gibt es für Mann und Frau, beide unterschiedlich, Frauen brauchen mindestens 5 min. zum anziehen und dabei auch Hilfe von einer erfahrenen Person, Männer schlüpfen dagegen einfach hinein und binden sich den Gürtel zu :)

Die größten Feuerwerke haben bis über 20tsd Raketen etc. und dauern bis 90 Minuten lang. Es gibt dabei auch immer wieder kurze Pausen von einigen Sekunden, sodass ein gewisser Spannungsbogen erkennbar ist. Zu einem solchen Event in Tokyo kommen dann gerne einmal 1 Million Menschen und man muss sehr früh kommen um einen guten Platz zu ergattern und wir konnten das dann auch nur von weitem beobachten. Abzureisen ist dann auch wieder schwierig, weil alle Bahnen verstopft sind. Ebenfalls schön sind dabei die Kleineren, die es auch hier in der Nähe gibt und auch gut und gerne 30 Minuten dauern und man dabei keine Verzögerung von Schall und Licht von über 3 Sekunden hat. Übrigens kann man hier jederzeit im Supermarkt Feuerwerkskörper kaufen und diese auch zünden, aber dazu später.

So, jetzt mach ich erstmal Schluss, weil ich morgen Nakajima Sensei aus Deutschland um 6 Uhr morgens in Tokyo treffe und es jetzt schon 23 Uhr ist. Wir werden zusammen Aikido trainieren.

  Der erste Gang, mit Soße sehr lecker äußerst zart, hat gut gemundet So eine Art Gurke, ein bisschen bitter, aber echt schmackig Feuerwerk in Omiya 1 Feuerwerk in Omiya 2

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